8
Sep
2014
3

Fünf Dinge, die ein Ernährungswissenschaftler niemals essen würde

Die Schnel­llebigkeit und Hek­tik unserer Zeit prä­gen nicht nur unseren Arbeit­sall­tag, son­dern haben auch Auswirkun­gen auf unser Essver­hal­ten. Immer mehr Men­schen greifen zu Snacks, Fer­tig­pro­duk­ten oder Imbissessen. Wir zeigen fünf Pro­dukte, von denen Sie trotz Stress auf jeden Fall die Fin­ger lassen sollten.

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Fet­tfreie Salatdressings

Zu einem knack­i­gen Salat gehört das passende Dress­ing. Da bere­its das Schnip­peln oft als anstren­gend emp­fun­den wird, greifen immer mehr Men­schen zu Fer­tigsaucen. Die Ernährungs­be­wussten entschei­den sich für fet­tre­duzierte oder fet­tfreie Vari­anten. Ein fataler Fehler, denn damit die fet­tfreien Dress­ings so natür­lich wie möglich schmecken, wer­den sie voll­gepackt mit ver­steck­ten Dick­mach­ern. Darunter sind Zucker, Fruc­tosesirup oder Emul­ga­toren mit unaussprech­lichen Namen.

Ein Salat­dress­ing sollte stattdessen Essig und gutes Öl enthal­ten, das viele gesunde ungesät­tigte Fettsäuren liefert. Inner­halb weniger Minuten sind allein damit köstliche Dress­ings geza­ubert. Nehmen Sie sich die kurze Zeit und quälen Sie Ihren Kör­per nicht mit der zusät­zlichen Ladung Chemie, die in den Fer­tig­dress­ings steckt.

Reiswaf­feln

In den späten Achtzigern wur­den die gepufften und gepressten Reiskörner als das ulti­ma­tive Diätlebens­mit­tel gefeiert. Beson­ders Body­builder schwören auch heute noch auf die energieliefer­nde Wirkung der Reiswaf­feln. Zwar sind die Waf­feln fet­tarm, dafür aber regel­rechte Kohlen­hy­drat­bomben. Sie treiben den Blutzucker in die Höhe und steigern auf­grund ihres hohen glykämis­chen Index’ die Auss­chüt­tung von Insulin. Dieses beschle­u­nigt die Umwand­lung von Glu­cose und steigert die Spe­icherung als Fettgewebe.

Gezuck­erte Getränke

Ob Cola, Eis­tee oder gesüßte Fruchtlimon­aden – wenn es eine Sache gibt, die Sie von ihrem Speise­plan stre­ichen soll­ten, dann Soft­drinks. Sie sind nährstof­farm, und liefern dem Kör­per stattdessen Unmen­gen an über­flüs­si­gen Kalo­rien. Damit sor­gen sie für Hüft­speck. Gesunde Alter­na­tiven sind Wasser, ungesüßte Tees oder Frucht­saftschorlen, let­ztere im Ver­hält­nis 1:3 gemischt.

Fer­tig­müs­lis

Müs­liv­er­pack­un­gen sug­gerieren, dass ihr Inhalt bal­last­stof­fre­ich, durch Frucht­stückchen vit­a­min­ge­laden und all­ge­mein sehr gesund ist. In Wirk­lichkeit ein Mythos, denn Fer­tig­müs­lis sind meist hochver­ar­beit­ete Kalo­rien­bomben. Beson­ders die Knus­per­vari­anten strotzen regel­recht von zuge­set­ztem Salz, Kon­servierungsstof­fen und Zuck­ern, die helfen, den Crunch-Effekt zu erzeu­gen. Die häu­fig ver­wen­de­ten Weizen­flocken enthal­ten eben­falls das appeti­tan­re­gende Weizen­pro­tein Gliadin. Als gesunde und leicht zubere­it­ete Alter­na­tive wählen sie Vol­lko­rn­hafer­flocken, die Sie mit Ama­rant ver­fein­ern und geschnip­pel­ten Obst gar­nieren können.

Gesalzene Nüsse

Nüsse an sich sind nicht nur lecker, son­dern durch die vie­len ungesät­tigten Fettsäuren und Vit­a­mine auch sehr gesund. Geröstete und gesalzene Nüsse hinge­gen sind eher schädlich als gesund­heits­fördernd. Sie enthal­ten große Men­gen an Salz, das den Blut­druck in die Höhe schießen lässt. Auch kön­nen durch den Rös­tung­sprozess Trans­fettsäuren entste­hen, die das schlechte LDL-Cholesterin steigern und die Gefahr für Herzkreis­laufer­krankun­gen erhöhen.

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1 Antwort

  1. srk

    Span­nend zu wis­sen!
    Gerne mehr Infos dazu, was eigentlich in unseren Lebens­mit­teln so steckt; v.a. in Hin­blick auf den Dschun­gel ver­steck­ter Zusatzstoffe.

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